04. November 2011: The facebook community rocks
Das traditionelle Treffen mit unseren Kollegen von Boppin´B. fand dieses Jahr der Einfachheit halber mal wieder in Ingolstadt statt. David Krebs vom Paradox stellte die Location und wir die Stimmung. Fredl war beim Soundcheck ein wenig verwundert, dass er in der ganzen Stadt nicht ein Plakat gesehen hätte worauf Ferdinand ihm dann erklärte, das man heutzutage nicht mehr mit Plakatwerbung arbeitet sondern "Das über facebook läuft...". Somit kann hier feststellt werden, dass die facebook community "like Rockabilly" im Großraum IN ca. 120 Personen hat - die dann tatsächlich alle vor Ort waren. Beste Voraussetzungen also für ein lustiges Konzert, zumal Musik bei uns noch analog gemacht wird.
War wieder mal einsame Spitze! Das Publikum war vom ersten Takt mit dabei und hatte richtig Spaß. Da wir unseren Gästen den Vortritt lassen wollten, konnten wir ein kurzes, knackiges Programm von nur 40min mit lauter „Knallern“ bieten. Einzig störend, eine Horde Lehrerrinnen ( eine waschechte Niederbayerin und drei Preißn ) aus der ersten Reihe die ihr "ehemalige" Treffen justament in Ingolstadt abhielten und meinten, Sie könnten hier zwischen den Nummern ausgelassen plaudern ;-)
Nach zwei Zugaben übergaben wir den Taktstock an unsere Freunde aus Aschaffenburg.
Was soll man da schreiben? Perfekt vom ersten bis zum letzten Ton! Es macht selbst nach 20 Jahren immer wieder Spass diesen Jungs zuzuhören! Großes Kino auf höchstem Niveau. Klasse auch, dass Sie wieder mal ganz alte Nummern von Ihrem allerersten Album „Boppin´B.“ gespielt haben.
Da das Musizieren an diesem Termin aber eigentlich immer das Nebensächliche ist, verschwanden wir mittels Großraumtaxi, "Rockamobile" und Fredl sogar per Radl gegen Mitternacht in die Ingolstädter Altstadt um das Geschehene das Abends nochmal gründlich Reveue passieren zu lassen.
Ausgesprochen lustige Kneipentour mit den Lehrerinnen durch die Ingolstädter Kneipenwelt bevor man sich irgenwie verlor und sich erst am darauffolgende Tag Mittags im Cafe Mohrenkopf, dann ohne den Lehrkörper, wieder traf. Das auch Helden offensichtlich einem gewissen Alterungsprozess unterliegen, konnte dort bei bestem Tageslicht ganz unschwer an den zerknitterten Gesichter, gezeichnet durch die Strapazen der Nacht, erkannt werden.
Alles in allem wieder mal ein unvergesslicher Abend in bester Gesellschaft obwohl einige unserer Ingolstädter Fans, die offensichtlich nicht der „Genreration X“ angehören, durch Abwesenheit geglänzt haben.
Merci an den Tontechniker der Boppins dessen Namen ich mir leider nicht gemerkt habe, David für die Kneipe und Ulla für die Fotos… wenn er auch erst nach unserem Auftritt gekommen ist.